Geschichte

 

ArchFem - Archiv zur Dokumentation von (regionaler) Frauenbewegungsgeschichte

Gegründet aus dem Interesse, durch die Archivierung von FrauenLesbengeschichte(n) und FrauenLesbenpolitik das Wissen und Handeln von FrauenLesben sichtbar zu machen, sammelt das ArchFem seit 1993 verschiedenste Materialien, die für die Dokumentation und Aufarbeitung (regionaler) Frauenbewegungsgeschichte relevant sind. Durch das Archiv wird langfristig ein Ort des zeitgeschichtlichen Gedächtnisses geschaffen, an dem feministischer Widerstand präsent bleibt.
Entlang unserer Archivierungsschwerpunkte sammeln wir Frauenbewegungszeitschriften, (internationale) feministische wissenschaftliche Zeitschriften, Broschüren, Flyer, Plakate, Video- und Tonbandaufzeichnungen, (digitale) Fotos ... oder dokumentieren selbst Veranstaltungen und Ereignisse in Form von Fotos, Tonband- und Videoaufzeichnungen sowie Protokollen.

Weitere Informationen könnt ihr in diesem Artikel finden, welcher im Newsletter von Stichwort erschienen ist.

 

 

GESCHICHTE

Der Verein ist 1993 aus dem Studiengang „Feministische Gesellschaftsanalyse und Kulturkritik“ am Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Innsbruck entstanden und hatte zwei große Schwerpunkte: die Archivierung und Bearbeitung feministischer Bewegungsgeschichte, im speziellen von Westösterreich, und die Durchführung von Bildungs- und Kulturarbeit.

 

Durch Subventionsstreichungen durch das Land Tirol 2010 wurde ein Teil des Archivs nach Wien ins FrauenLesbenArchiv "Stichwort" gebracht.

 

 

HEUTE

Der heute queerfeministische Verein bietet einen Raum, der interdisziplinäre Zugänge ermöglicht.

 

So wurden einige Interventionen im öffentlichen Raum umgesetzt, wie beispielsweise ein Denkmal gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, sowie eine „Post-It“ Aktion zur Bedeutung von Feminismus heute. Weiters finden Lesekreise zu feministischen Theorien und Kapitalismuskritik statt.