ONE BILLION RISING Innsbruck

Jede dritte Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt. Jede dritte Frau – das sind eine Milliarde Frauen.

 

Am 14. Februar sind auch heuer wieder eine Milliarde Frauen und Männer auf der ganzen Welt eingeladen, aufzustehen, um das Ende dieser Gewalt zu fordern.

 

RISE! DISRUPT! CONNECT! DANCE!

 

Wir zeigen unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg und tanzen gemeinsam gegen Gewalt. Zeig auch Du der Welt, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION. 

 

Eine Aktion der Feministischen FrauenLesbenVernetzung Tirol.

Facebook-Event

 

 

WO: Maria-Theresien-Straße, bei der Anna-Säule vor dem Rathaus, Innsbruck

WANN: Dienstag, 14.Februar 2017, 14:00 Uhr

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Demo-Werkstatt: kreativ – widerständig – lustvoll

 

27. Februar 2017, ab 17:00 Uhr open end

ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

 

Kollektiv wird für die Demonstration zum Internationalen Frauentag am 4. März (Treffpunkt: 13:00 Uhr Annasäule Innsbruck) gebaut, gemalt, vorbereitet. Kommt vorbei!

 

Organisation: ArchFem in Kooperation mit Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch

 

 

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Rechte und Pflichten bei Demonstrationen

Menschen tragen Pussyhats auf dem women march in Washington im Jänner 2017
Copyright: REUTERS/Shannon Stapleton

Demonstrieren, JA! Aber wie geht das?
Was muss ich dafür tun und was darf ich tun?

Von der Demonstrationsanmeldung bis hin zum Platzverweis, von Rucksäcken, Ordner*innen, Festnahmen und Gegendemos.

Was sind meine Rechte und Pflichten auf einer Demo?

 

 

 

Auf Organisatorisches, Kontaktpersonen in Innsbruck, sowie Rechtliches gehen wir an diesem Abend ein. Nach ein paar Informationen und Tipps sind Fragen aus dem Publikum erwünscht!

 

Referent: Michael Bauer


Beginn 19:00 Uhr
ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

 

 

Demo zum Internationalen Frauentag

Organisiert von der Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch.

Streetnoise Orchestra begleitet uns!

Kommt alle zur Demo – solidarische Männer sind willkommen!

 

Wann: Samstag, 4. März, 13:00 Uhr

(bis ca. 14:30 Uhr)
Treffpunkt: Uhr Annasäule, Maria-Theresien-Straße, Innsbruck

 

Aufruf zur Demonstration zum Internationalen Frauentag

Wir gehen auf die Straße:
• für die Verteidigung bereits errungener Frauenrechte und damit gegen den weltweit spürbaren Backlash
• gegen die Instrumentalisierung von Frauen für rassistische Hetze, das Schüren von Ängsten und eine rückswärtsgewandte Politik
• für ein friedliches Zusammenleben in Solidarität und Diversität ohne Diskriminierungen.

 

3m² Ausstellung zum Internationalen Frauentag

 

Nach der Demo zum Frauentag lädt das ArchFem zur 3m² Ausstellungseröffnung von Friederike Steiner!

 

Wann: Samstag, 4. März, 15:00 Uhr

Wo: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

 

Diarra Friederike Fidi Steiner ist Feministin, Alleinerzieherin und Mutter von 3 Kindern, Mitgründerin und Preisträgerin für ARANEA, Vertragsbedienstete und Weltfrau.

Spricht, schreibt, lacht, streitet und lernt in Deutsch, Kroatisch, Wolof, Englisch und Französisch.

 

Pleite in Sichtweite – ein clowneskes Stück mit Vertikalseil

Nach einführenden Worten der FrauenLesbenVernetzung stellt die Künstlerin Sarah Pfeiffer die „Knackpunkte” im Leben einer Frau, die in die Armutsfalle führen können am Vertikalseil dar (z.B. Ausbildungsentscheidung, Trennung, Gewalt, …). 

Dauer: ca.40 Minuten
Danach: Informelles Beisammensein mit Getränken und Snacks

Wann: Montag, 13. März 2017, 19.00 Uhr
Wo: Vier und Einzig, Hallerstraße 41, 6020 Innsbruck 
Veranstalterin: FrauenLesbenVernetzung Tirol

 

Der 8. März, der Internationale Frauentag der Vereinten Nationen, steht im Zeichen des Kampfes um Gleichberechtigung und der Rechte von Frauen. 

Aus diesem Anlass lädt die Feministische FrauenLesbenVernetzung Tirol zu einer Veranstaltung zum Thema Frauenarmut ein. 

 

Die Künstlerin Sarah Pfeiffer orientiert sich in ihrem Bühnenstück „Pleite in Sichtweite“ an Frauenlebensläufen. Auf charmante und verblüffend humorvolle Weise beschreibt sie die Knackpunkte im Leben einer Frau, die in die Armutsfalle führen können. Mal beeindruckend leicht, mal überraschend ungewohnt, bewegt sich die Künstlerin am Vertikalseil und darum herum – ein wahrlich erstaunliches Abenteuer… 

Die niederösterreichische Künstlerin Sarah Pfeiffer absolvierte ihre Ausbildung als   Bühnenakrobatin und –artistin in Berlin an der Schule für Darstellende und Bildende Künste „Die Etage“. Seither widmet sie sich dem Neuen Zirkus und verbindet verschiedene darstellende Künste, wie physisches Theater, Clowntheater, Schauspiel und Luftakrobatik miteinander.

 

Die Feministische FrauenLesbenVernetzung (FLV) besteht aus Vertreterinnen unterschiedlicher Einrichtungen in Tirol mit frauenspezifischen Schwerpunkten. Sie vertritt feministische Grundsätze und ist partei- sowie konfessionsunabhängig. Veranstaltungen, Projekte und kultur- und sozialpolitische Aktionen werden im Rahmen dieser Plattform realisiert.

 

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Homphob sind vor allem die Anderen?

Kritische Überlegungen zu den komplexen Verstrickungen von Rassismus, Homophobie und Heteronormativität. CHRISTINE KLAPEER

 

Vortrag & Diskussion

Di 21. März 2017  19:30 - 21:30 Uhr 

Institut für Erziehungswissenschaft, Liebeneggstr. 8

 

Foto: Christine M. Klapeer
Foto: Christine M. Klapeer

 

Warum wird Homophobie, auch innerhalb vieler LGBTIQ- Communities, zunehmend externalisiert? Welche historischen Genealogien lassen sich im Bezug auf diese erneute Stilisierung ‚des Westens’ zum Modell für (sexuelle) ‚Entwicklung’ und ‚Modernität’ feststellen?

 

 

 

In aktuellen Debatten wird Homophobie zunehmend mit der Figur eines (muslimischen) Migranten verbunden oder jenseits eines als ‚aufgeklärt‘ oder ‚homotolerant‘ imaginierten Europas verortet. Auf der Basis einer postkolonialen und queeren Herangehensweise spürt der Vortrag daher den komplexen Verstrickungen zwischen Rassismus, Homophobie und Heteronormativität in Vergangenheit und Gegenwart nach und fragt nach der politischen Funktion und den Effekten einer verstärkten ‚Kulturalisierung‘ von Homophobie.

 

Dabei wird auch diskutiert, inwieweit sich dadurch die Deutungsmuster für die vielfältigen Formen von Gewalt gegen LGBTIQs verengen, da diese Gewalt unabhängig vom jeweiligen (geopolitischen) Kontext vorwiegend als Ausdruck einer ‚rückständigen‘ Weltsicht lesbar und anerkannt (gemacht) wird.

 

 

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Wir alle sind Wilten! Ein WALKshop

 

Auch das ArchFem wird Teil des WALKshops in Wilten sein.

Buchvorstellung: Trans Studies

trans* trans- transgender trans trans_ transsex
TRANS STUDIES von Persson Perry Baumgartinger

 

Trans Studies - Historische, begriffliche und aktivistische Aspekte

 

Buchpräsentation und anschließende Diskussion mit Persson Perry Baumgartinger

 

 

Datum: Freitag, 28. April 2017

Uhrzeit: 19 Uhr

Ort: ArchFem. Zollerstraße 7 6020 Innsbruck 

 

 

 

Wie viele andere kritische Forschungs­richtungen sind auch die Trans Studies aus sozialen Bewegungen heraus entstanden. Sie sind, neben den Inter Studies, mindestens genauso stark an der Dekonstruktion von Geschlecht beteiligt wie intersektionale und queere Theorien.

 

„Trans Studies - Historische, begriffliche und aktivistische Aspekte“ beschreibt Trans Studies als kritische Forschungsrichtung, die aus Widerstand und zivilgesellschaftlichem Engagement entsteht – sie kann als politisches Projekt gesehen werden.

 

Selbsthilfegruppen, Trans*Ak­­ti­­vist_innen, Studierende, Künstler_innen bringen die Trans Studies in den 1980ern und 1990ern in die Akademia. Trans Studies bauen auf rassismus- und klassismuskritischen, feministischen Ansätzen genauso auf wie etwa auf der (kritischen) Sexualwissenschaft. Sie entwickeln bestehende Begriffe weiter und schaffen neue. Sie intervenieren in wissenschaftliche Paradigmen und gesellschaftliche Normen. Sie entstehen als Teil einer sozialen Bewegung, die für Anerkennung, Menschenrechte und gegen Diskriminierung innerhalb und außerhalb der Akademia kämpft. Trans Studies sind Teil eines politischen Projektes – nicht umgekehrt. Dafür plädiert dieses Buch.

 

 

 

Anschließend zur Buchpräsentation gibt es noch Raum für Fragen und Diskussion.

 

Moderation: Mar_ry Anegg

 

Persson Perry Baumgartinger ist Wissenschaftler, Lektor, Trainer und Coach mit Forschungsschwerpunkten zu Kritischer Diskursanalyse, Queer Linguistics, Trans Studies und Sozialgeschichte.

 

 Persson Perry Baumgartinger: Trans Studies. Historische, begriffliche und aktivistische Aspekte. Band 6 der Reihe “challenge gender” des Referats Genderforschung der Universität Wien. Wien: Zaglossus 2017.

 

 

In Kooperation mit AEP - Arbeitskreis, Emanzipation und Partnerschaft und dem Büro für Gleichstellung und Gender Studies Bereich Gender Studies.

 

 

feminism loaded

Eine Ausstellung zu Feminismus & Frauenbewegungen

Geschichte und Aktualität von Frauenbewegungen und Feminismus sind zentral für die Demokratisierung der Gesellschaft. Sie sind jedoch bis heute nicht im kollektiven Gedächtnis verankert – weder in Schulbüchern noch in der medialen Öffentlichkeit.

 

Vor diesem Hintergrund stellt die Wanderausstellung Feminism loaded zentrale Themen wie Gewalt gegen Frauen, Einkommensdiskriminierung, Pflege und Sorgearbeit, die Unterscheidung Sex-Gender oder geschlechtsspezifische Rollenbilder zur Diskussion und vermittelt Denkanstöße.

Die Ausstellung wird in den Folgejahren zu vielen öffentlichen Orten wandern und kann von Schulen, Bildungshäusern oder Kultureinrichtungen angefordert werden.

 

Eröffnung

Dienstag, 16. Mai 2017, 18:00 Uhr

BFI Tirol (Foyer), Ing.-Etzel-Straße 7, Innsbruck

 

Begrüßung

Karin Klocker, Geschäftsführerin BFI Tirol

 

Worte des Projektteams

Lisa Gensluckner, Katerina Haller, Monika Jarosch, Gabi Plattner, Angelika Schafferer

 

Statements

Helene Schnitzer, Kulturarbeiterin und TKI-Geschäftsführerin

Flavia Guerrini, Erziehungswissenschafterin mit Schwerpunkt Geschlechterforschung

 

Anschließend Drinks und Buffet.

 

Gefördert durch das Land Tirol im Rahmen von TKI open 16, von der Stadt Innsbruck im Rahmen von stadt_potenziale, dem Bundeskanzleramt Kunst und Kultur sowie der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung – ÖGPB.

Mit freundlicher Unterstützung des BFI Tirol.

 

Frauen auf der Flucht.

Solidarität und Verantwortung in fordernden Zeiten

 

"Weibliche Migration ist kein neues Phänomen, aber sie nimmt zu, wie auch die Verwundbarkeit weiblicher Flüchtlinge und Migrantinnen durch Menschenhandel, Ausbeutung, Diskriminierung und Missbrauch."

Nils Muiznieks, Menschenrechtskommissar des Europarates

 

Montag 22.Mai 2017, 19:00 Uhr

Die Bäckerei-Kulturbackstube

Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck

 

In Syrien und im Irak toben nun im siebten Jahr Bürgerkriege, in Teilen Afghanistans herrschen die Taliban. Währeddessen fliehen Millionen von Menschen und machen sich auf der Suche nach Sicherheit und Schutz - seit einem Jahr sind nicht überwiegend erwachsene Männer, sondern mehrheitlich Frauen und Kinder unterwegs nach Europa. Viele von ihnen erleben bereits vor ihrer Vertreibung Belästigung und Gewalt. Was viele Frauen und Mädchen auf deren Flucht nach Europa erleiden müssen, ist unvorstellbar und die Forderung nach mehr Schutz für flüchtende Frauen und Mädchen berechtigter denn je.

 

Mag.a Gisela Wurm, Abgeordnete zum Nationalrat und Mitglied des Europarates, präsentiert einen Bericht über Frauen auf der Flucht und die besonderen Gefahren geschlechterspezifischer Gewalt. Zudem erzählen zwei geflüchtete Frauen von deren Flucht nach Tirol, den persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen.

 

Es laden ein der Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen und das Renner Institut Tirol sowie zahlreiche Einrichtungen der Feministischen FrauenLesbenVernetzung.

 

Eintritt frei

 

Migrantas - Ausstellung

Ausstellung in den Straßen von Innsbruck und Hall, dazu zwei Vernissagen und Kunst TO GO!

 

Freitag, 2. Juni 19:00 - 22:00

ISD - Stadtteilzentrum Wilten

Liebeneggstr. 2A, 6020 Innsbruck

 

Samstag, 3. Juni 19:00 - 22:00

Park In (Jugendhaus), Thurnfeldgasse 10, 6060 Hall in Tirol, Österreich

 

2016 wurde mit dem Berliner Kollektiv migrantas der Grundstein für eine außergewöhnliche Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum in Innsbruck und Hall in Tirol und der Rolle von MigrantInnen in diesem gelegt. Die Künstlerinnen suchen nach einer visuellen Sprache der Migration und haben sich in ihrer künstlerischen Tätigkeit auf die Erarbeitung und Verbreitung von Piktogrammen spezialisiert. Mitten im Stadtraum werden Erfahrungen und Anliegen von Menschen mit Migrationsgeschichten sichtbar, die zuvor in Workshops mit migrantas auf bildlicher Ebene erarbeitet wurden.

 

Die Zeichnungen der WorkshopteilnehmerInnen (bei VIA – Produktionsschule, Frauen aus allen Ländern und Jugendhaus park in) sind Grundlage der künstlerisch-grafischen Synthese für eine Piktogrammserie mit 22 Motiven, wovon sechs in urbanen Aktionen öffentlich gemacht wurden. Mit künstlerisch-kreativen Mitteln werden für die Mehrheit der Gesellschaft ansonsten unsichtbare Erfahrungen und Anliegen sichtbar gemacht.

 

In der Ausstellung im Stadtteilzentrum Wilten wird das gesamte Projekt mit den Originalzeichnungen, sowie Dokumentationen über die Workshops und die Aktionen im öffentlichen Raum präsentiert.

 

KUNST TO GO: Die AusstellungsbesucherInnen können ein ausgewähltes und vor Ort aufgetragenes Piktogramm auf einer Tragtasche gratis mitnehmen und in die Öffentlichkeit tragen.

 

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Vorwärts, rückwärts, seitwärts, und?

Kämpfe gegen Diskriminierungen aufgrund sexueller Orientierung oder Geschlechtszugehörigkeit

Impulsvorträge * Buffet * Diskussion mit LGBTI-Aktivist*innen und dem Publikum

 

22. JUNI 2017 Donnerstag

18:00 - 22:00 Uhr

Stadtteilzentrum Wilten

WILTENER PLATZL / Liebeneggstr.2A/Ecke Leopoldstraße

 

Die nach wie vor breit geteilte Vorstellung einer „natürlichen“, biologisch begründeten Zweigeschlechtlichkeit mit allen ihren Assoziationsketten zur gesellschaftlichen Rollenverteilung von Frauen und Männern und die daraus abgeleitete Norm der Heterosexualität begründet eines der zentralen ideologischen Fundamente für Diskriminierungen. Im konservativ-traditionell geprägten Deutungsrahmen „richtiger“, „echter“ Frauen und Männer ist kein Platz für Schwule und Lesben, genausowenig wie für Frauen, die auf Selbständigkeit und Selbstbestimmung setzen.

 

Vortragende:

 

Christine M. Klapeer ist eine transdisziplinäre politische Theoretikerin, die in den Gebieten Gender, Queer, den postkolonialen und dekolonialen Studien, sowie in materialistischen Feminismen verankert ist.

 

Paul Scheibelhofer ist Sozialwissenschaftler und Geschlechterforscher. Er befasst sich mit den Themen: Männlichkeit und Geschlechterverhältnisse; Migration und Rassismus sowie emanzipatorischer Pädagogik und Sexualpädagogik.

 

 

Diskussion mit LGBTI-Aktivist*innen und dem Publikum: Was verbindet uns? Was trennt uns?

 

Seit Jahren wird in einer so kleinräumigen Stadt wie Innsbruck immer wieder bedauernd festgestellt, dass lesbische Frauen und schwule Männer sich (politisch) kaum verbünden (abgesehen von v.a. der jährlichen CDS-Parade und dessen Rahmenprogramm). In der Diskussion soll eine Form der kollektiven Auseinandersetzung mit Differenzierungslinien und auch mit Sexismus und Antifeminismus ermöglicht werden, die eine Basis schaffen könnte für zukünftige Aktivitäten und vielleicht sogar für (politische) Allianzenbildung.

 

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Queer Tango Tage in Innsbruck

Soledad Nani aus Buenos Aires kommt am 4. Juli nach Innsbruck und bleibt bis zum 12. Juli, in dieser Zeit sind Einzelstunden mit ihr möglich.

 

Information und Anmeldung unter queertango@hotmail.com

 

Am 6. Juli ist Soledad DJin bei der Eröffnung der Sommermilonga im Kreuzgang des Volkskunstmuseums.

 

Am 7. Juli gibt es noch zusätzlich einen Abend im AutonomenFrauenLesbenZentrum ((Zutritt nur für Frauen*)

RUND UMS TANGO 

 

 

Ehe für alle, mehr für mich!

13. Juli 2017 19:30 Uhr

ArchFem

Zollerstraße 7

Innsbruck

Welche Lebens-, Liebes-, Beziehungs- bzw. Familienformen entsprechen Dir. Was lebst Du, wie und warum gestaltest Du außerhalb der üblichen Beziehungsvorgaben und aufoktroyierten Normen. Welche Wünsche hast du an Gesetzgebung und Umfeld.

Wir freuen uns über einen inspirierenden Erzählabend offen für Alle, die berichten wollen, zum Zuhören kommen mögen oder sich zu einer feministischen Diskussion  hinreißen  lassen wollen.

 


Sackgassenfest 2017

Das Zoller Straßen Fest wird zum Ateliersfest - spätsommerlich nachbar*innenschaftlich

 

In diesem Jahr etwas kleiner wegen einer Straßenbaustelle, dafür umso kreativer.
Wie immer in der Sackgasse in Wilten laden die Kulturvereine ArchFem, Kunst-und Kulturkollektiv, diy und .shirt24at zu Spiel, veganem Essen und Trank.

 

+++ FINDET BEI JEDER WITTERUNG STATT! +++ 

 

Samstag, 16. September 2017

15:00 - 22:00 Uhr in der Zollerstraße 7, Wilten, Innsbruck

 


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3m² Ausstellung von Irmi Peer

 

DURCHHALTEN BH  ´la casalinga´ per sempre

Installation im Archfem, 2017, Irmi Peer 

 

Die Installation DURCHHALTEN BH  ´la casalinga´ per sempre ist eine Neuauflage der Installation DURCHHALTEN BH ´la casalinga´ aus dem Jahr 1999 (in grün). Über die klassische Funktion, den Körper (perfekt) zu formen hinaus, hilft dieser BH mit der Applikation ´DURCHHALTEN´ bei der Bewältigung alltäglicher Arbeiten, wie Wäsche aufhängen, Klo putzen

etc. und der Entscheidung darüber, ob diese weiterhin getan werden

sollen oder nicht.

 

Nach all den Anstrengungen von Forscherinnen, Künstlerinnen, Politikerinnen,.. in den vergangenen Jahren, müsste heute, 2017, die Bedeutung des BHs eigentlich längst obsolet sein. Trotz Teilerfolgen – Männer beteiligen sich aktiver an Care- und Hausarbeit – ist die Frage der gerechten Verteilung des enormen, größtenteils unbezahlten Arbeitsvolumen, noch immer nicht gelöst – und so brauchen wir den BH immer und immer wieder!

 

 

 

Irmi Peer, seit 1985 Künstlerische Praxis ´Räumliche Handlungen´: Performances und Installationen Zuhause und im öffentlichen Raum.

Seit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gestaltung, Architekturfakultät Innsbruck, zurzeit Senior Lecturer. 

2013 Abschluss der Dissertation „Performance zuhause – Untersuchung zu performativer Raumproduktion und dem sozialräumlichen Phänomen ´Hausfrau´ anhand von Darstellungen aus Architektur und Bildender Kunst 1926-1982“.

2014 Preis für frauen/geschlechtsspezifische/feministische Forschung der Universität Innsbruck. 

Weitere Schwerpunkte: Architekturvermittlung, Ausstellungen - Kuratierung und Organisation.

Seit 2011 Vorstandsmitglied Verein Netzwerk Geschlechterforschung http://netzwerkgeschlechterforschung.wordpress.com/

 

Bilderbuchkino: Die Königin der Farben

Ein Bilderbuchkino für alle, die wissen wollen, wie die Farben wirklich sind. (Und wie sie sich miteinander vertragen.)

 

Einlass für große und kleine Kinder ab 5 Jahren.

 

 

 

Wenn Malwida, die Königin, ihre Untertanen ruft, kommt erst das Blau, es ist sanft und mild. Dann kommt das Rot, es ist wild und gefährlich. Und zum Schluss das Gelb, es ist so schön warm und hell, aber es kann auch zickig und gemein sein. Wie Malwida selbst. Und wenn sie es beide sind, kommt es zum Streit. Dann wird alles grau... wie geht es weiter?

 

Vorgelesen von Christine Gundolf

Musikalisch in Szene gesetzt von Tanja Pidot

Geschrieben von Jutta Bauer

 

Die letzten Tage der 2. Republik

 Foto: Philipp Horak
Foto: Philipp Horak

 

Die renommierte Autorin, Journalistin und Regisseurin Marlene Streeruwitz präsentiert ihren neuen Text, den sie anlässlich der bevorstehenden Wahl verfasst hat.

 

WO: Autonomes FrauenLesbenZentrum, Liebeneggstraße 15, Innsbruck

WANN: Freitag 29. September, 20:00 Uhr

Kooperationsveranstaltung des Autonomen FrauenLesbenZentrums mit AEP & ArchFem

 

Salon Adelheid: Irmi Peer

 

Performance zuhause – Untersuchung zu performativer Raumproduktion und dem sozialräumlichen Phänomen ´Hausfrau´ anhand von Darstellungen aus Architektur und Bildender Kunst 1926-1982.

 

Bürgerlich patriarchale Wertvorstellungen und die damit verbundenen Geschlechterverhältnisse bilden sich in (modernen) Wohnarchitekturen ab und umgekehrt haben Wohnarchitekturen durch geschlechtsspezifische 

Raumzuweisungen zur Konstruktion und Festigung sozialer Rollen beigetragen (Phänomen ´Hausfrau´).

 

Wie wird der (weibliche) Körper, sowohl in materieller, als auch sozialer Hinsicht dabei gebildet? 

 

Mit dieser Forschungsarbeit wird wissenschaftliche Forschung mit räumlich künstlerischer Praxis zusammengebracht.

 

Im Vortrag werden die Ergebnisse der Forschung anhand von 10 Themen, wie Konstruktion (Haus)Frau, Körper, Die Schürze, (Un)Sichtbarkeiten, präsentiert.

 

Irmi Peer, Archtitektin, seit 1985 Künstlerische Praxis ´Räumliche Handlungen´: Performances und Installationen Zuhause und im öffentlichen Raum.

Seit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gestaltung, Architekturfakultät Innsbruck, zurzeit Senior Lecturer. 

2013 Abschluss der Dissertation „Performance zuhause – Untersuchung zu performativer Raumproduktion und dem sozialräumlichen Phänomen ´Hausfrau´ anhand von Darstellungen aus Architektur und Bildender Kunst 1926-1982“.

2014 Preis für frauen/geschlechtsspezifische/feministische Forschung der Universität Innsbruck. 

Weitere Schwerpunkte: Architekturvermittlung, Ausstellungen - Kuratierung und Organisation.

Seit 2011 Vorstandsmitglied Verein Netzwerk Geschlechterforschung http://netzwerkgeschlechterforschung.wordpress.com/ 

 

Salon Adelheid ist eine Kooperation zwischen dem Büro für Gleichstellung und Gender Studies - Bereich Gender Studies der Universität Innsbruck und ArchFem - Interdisziplinärer Raum für feministische Intervention. Es freut uns sehr dass der Salon Adelheid mit Irmi Perr diesmal auch in Kooperation mit der Öffentlichen Frauenbibliothek - AEP stattfindet.

 

Viele Student_innen der Universität Innsbruck bearbeiten in ihren Abschlussarbeiten Forschungsfragen aus einer explizit feministischen Perspektive.

Die Veranstaltungsreihe Salon Adelheid will feministische Fragestellungen und Forschungsergebnisse der Studierenden – über den universitären Kontext hinaus – einer frauenbewegungsinteressierten Öffentlichkeit zugänglich machen. Wir freuen uns, mit den Besucherinnen vom Salon Adelheid, Aspekte und Erkenntnisse aktueller feministische Forschungsfelder kennen zu lernen und miteinander zu diskutieren.

 

Adelheid Schneller war die erste ordentliche Hörerin, die an der Universität Innsbruck inskribierte. Sie nahm im Wintersemester 1902/03 ihr Geschichte-Studium an der Philosophischen Fakultät auf und promovierte 1907.

 

WANN: Freitag, der 13.Oktober um 20:00 Uhr

WO: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

Offen für alle Interessierte!

 

Noch zu sehen bis Ende November

 

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Bi*- und Pansexualität Einführungs- und Empowermentworkshop

Gibt es Bisexualität überhaupt? Darf ich mich bisexuell nennen? Und was ist eigentlich Pansexualität? Warum fühle ich mich sowohl in der LGBTIQ/queeren Community unwohl als auch im Heterokontext? 

 

 

In diesem Workshop wollen wir uns über Bisexualitäten* austauschen bzw. über alle Begehren, die sich nicht nur auf ein Geschlecht/Gender beziehen. Das Wissen über spezielle Herausforderungen, gegenwärtige aktivistische Diskurse und die gemeinsame Vernetzung nutzen wir für unser Empowerment. Auch wenn sich die selbstgewählte (sexuelle) Identität ändern kann, ist sie trotzdem immer richtig.

 

„Bisexuell*/Bisexualitäten*“ wird im Workshop als Überbegriff für sexuelle Identitäten verwendet, die mehr als ein Geschlecht/Gender begehren.

 

 

Workshopleiterin

Dr.in Renate Baumgartner

Wissenschaftlerin zu Bisexualitäten und queeren Beziehungsrealitäten in Wien. Workshopleiterin zum Thema Bisexualitäten und Empowerment. Aktivistische Arbeit u.a. in Wiener Bi*Gruppen „VisiBility Austria“ und „No*Monos“. Langjährige Redakteurin der queer-feministischen Radiosendung „Bauch Bein Po“ (Radio Orange).

 

 

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Feminale #TransWeek

Viele trans* und nicht-binäre Personen und Unterstützer_innen machen in der #TransWeek, auch Transgender Awareness Week genannt, auf die Lebensrealitäten und Erfahrungen von trans* und nicht-binären Personen aufmerksam. Die #TransWeek findet vor dem 20. November, dem Transgender Day of Remembrance, statt, an welchem Menschen in vielen Ländern jährlich auf trans*feindliche Gewalt aufmerksam machen und derer gedenken, welche durch diese Gewalt ihr Leben verloren haben.

 

 

Wir laden euch ein, diesen feminaleAbend gemeinsam zu gestalten. Gemeinsam können wir aus einer Sammlung von verschiedenen Filmen und Dokumentationen eine DVD aussuchen und diese zusammen anschauen und uns darüber austauschen.

 

WANN: Sonntag, 19. November 18:00 Uhr

 

WO: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

 

 

Demonstration gegen Gewalt an Frauen

16 Tage gegen Gewalt an Frauen - 25.November bis 10. Dezember

        

Der 25. November als internationaler Gedenktag für Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden, bildet zusammen mit dem 10. Dezember – dem Internationalen Tag der Menschenrechte – den Rahmen für die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. In diesem Zeitraum wird weltweit zum Thema Gewalt an Frauen und Mädchen sensibilisiert.

Gewalt an Frauen und Mädchen passiert unabhängig von Herkunft, Alter, Bildung und Klasse – beispielsweise in Form von Gewalt in der Familie, Kriegsverbrechen, wirtschaftlicher Diskriminierung oder politischer Verfolgung.

 

 

 

Demo-Werkstatt der Frauenvernetzungsgruppe für Begegnung und Austausch http://aep.at/frauenvernetzung/

WANN: Montag, 13.November ab 17:00 Uhr

WO: aktion kritischer schüler_innen, Viaduktbogen 115, Innsbruck

 

DEMONSTRATION gegen Gewalt an Frauen

WANN: Samstag, 25. November ab 15:00 Uhr

WO: Innenstadt von Innsbruck

 

 

VOICES AGAINST VIOLENCE

 

Frauen*, die Gewalt erfahren haben, sind nicht nur Opfer, sie sind auch Überlebende. Frauen*, die es geschafft haben, der Gewaltspirale ein Ende zu setzen, sind mutige, neugierige,

starke Frauen*.

 

Sie erheben ihre Stimmen. Und die sind alles andere als leise.

I can`t be quiet!

 

Wir singen im Rahmen der weltweiten Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“. Jedes Jahr zwischen 25. November, dem Internationalen Gedenktag für Frauen* und Mädchen*, die Opfer von Gewalt wurden

und 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte.

 

Die FrauenLesbenVernetzung Tirol (FLV) vertritt feministische Grundsätze

und ist ein partei- sowie konfessionsunabhängiger Zusammenschluss von Vereinen und Privatpersonen.

 

Gemeinsame Aktionen finden im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und des Weltfrauentages statt und bringen feministische Theorien in den öffentlichen Raum.

 

PROBESINGEN (women only)

WANN: Donnerstag, 16.November ab 17:30 Uhr
WO: Café Anchorage, Liebeneggstraße 15, Innsbruck

SINGEN GEGEN GEWALT AN FRAUEN – VOICES AGAINST VIOLENCE
Eingeladen mitzusingen sind alle Menschen!

WANN: Freitag, 1.Dezember 14:00 – 16:00 Uhr
WO: auf diversen Plätzen in Innsbruck. Genaue Orte werden noch bekannt gegeben, Start ist voraussichtlich im Hauptbahnhof Innsbruck.

 

PROBESINGEN (women only)

WANN: Freitag, 1.Dezember 13:00 Uhr
WO: Café Anchorage, Liebeneggstraße 15, Innsbruck

SINGEN GEGEN GEWALT AN FRAUEN – VOICES AGAINST VIOLENCE
Eingeladen mitzusingen sind alle Menschen!

WANN & WO:
FREITAG, 1. DEZEMBER
13:00 Uhr Letztes Probesingen im FrauenLesbenZentrum, Liebeneggstr.15
13:45 Uhr Treffpunkt Hauptbahnhof Innsbruck vor den Rolltreppen
14:00 Uhr I CAN'T BE QUIET im Hauptbahnhof Innsbruck
14:30 Uhr I CAN'T BE QUIET in den Rathausgalerien
15:00 Uhr I CAN'T BE QUIET auf den Treppen des Landesmuseums in der Museumstraße
15:30 Uhr I CAN'T BE QUIET im Altstadtdurchgang bei der Hofkirche/Hofgasse/Universitätsstraße

I cant'be quiet no more

Handy Video Workshop

 

In diesem Video Workshop lernen wir mit unserem Handy Videos selbst zu drehen. Ob wir einen YouTube Kanal gründen, Demos filmen oder unsere Arbeit festhalten wollen, ob wir einen Flüchtling, eine Politikerin oder Oma interviewen wollen- Video ist heutzutage ein kraftvolles Werkzeug, das viele Möglichkeiten des Ausdrucks eröffnet. Wir freuen uns auf Dich!

 

WANN: Freitag, 1.Dezember 2017 20: 00 Uhr

WO: ArchFem - Interdisziplinärer Raum für feministische Intervention

Zollerstraße 7, Innsbruck, Tirol, Austria

 

Es gibt wie immer Knabbereien und Getränke!

 

Poly bunt und Allerlei

Schlampige Verwandtschaftsverhältnisse nach Eigenbeschreibung....

 

In lustvoller Auseinandersetzung mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen, die wir an Liebste, Küsser*Innen, Wahlgeschwister und Freund*Innen haben, drücken wir uns vor Vorgaben und Definitionen. 

Wir freuen uns über zahlreiche Widerständige mit Spaß  an der Auseinandersetzung.

 

WANN: Montag 4. Dezember, 19:30 Uhr
WO: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

 

Feminale #IntersexStories

Tag für Tag für Tag werden Babys geboren, welche dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeschrieben werden. Doch unter ihnen sind auch welche, deren Körper nicht eindeutig den Vorstellungen der männlichen oder weiblichen Geschlechtskategorien entsprechen.

Intergeschlechtliche Menschen werden in der zweigeschlechtlich normierten Gesellschaft tagtäglich unsichtbar gemacht.

 

Wir wollen in der feminale #IntersexStories am Tag der Menschenrechte Lebensrealitäten von intergeschlechtlichen Personen sichtbar machen. Alle Anwesenden sind eingeladen diesen feminaleAbend mitzugestalten. Gemeinsam können wir aus einer Sammlung von verschiedenen Filmen und Dokumentationen eine DVD aussuchen und diesen dann zusammen anschauen und uns darüber austauschen.

 

Hashtag #IntersexStories ist von inter* Aktivist_in Pidgeon Pagonis anlässlich des Intersex Awareness Days, welcher jährlich am 26. Oktober stattfindet, initiiert worden, um Erfahrungen und Geschichten von inter* Personen sichtbar machen zu können und zu teilen.

 

WANN: Sonntag, 10. Dezember 18:00 Uhr

WO: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck