Feminale

In den vergangenen Jahren präsentierte das ArchFem im Zuge des Formats „Feminale – Eine politische Frauenfilmreihe“ zahlreiche Filme, die sich kritisch mit verschiedenen weiblichen Lebenszusammenhängen und Diskriminierungs-Verhältnissen beschäftigen. Die Feminale-Reihen waren stets ein großer Erfolg und von zahlreichen Frauen besucht. Ziel der Filmveranstaltungsreihe ist grundsätzlich eine kritische Auseinandersetzung mit den Kategorien Geschlecht, Klasse, Ethnizität und Heteronormativität anhand der Präsentation von Filmen zu relevanten Themen sowie die Möglichkeit zu theoretischen Inputs und Diskussionen im Anschluss an den Film. 2014  wurde erstmals eine Open-Air-Feminale initiiert. Der mobile Austellungsgraten des Kunst- und Kulturprojekts „Die Kunst ein Ozeanschiff zu bauen“ wurde zum Publikumsraum, das Schaufenster des Vereins ARchfem zur Projektionsfläche.

Film: GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNIJA

GOSPOD POSTOI, IMETO I’ E PETRUNIJA

GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNIJA

 

WANN: ab 6. Dezember 2019

WO: im Cinematograph, Innsbruck
Kinoprogramm

 

R: Teona Strugar Mitevska    OmU

Die 32-jährige Petrunija ist übergewichtig, wohnt bei ihren Eltern und hat trotz ihres Geschichtsdiploms noch nie einen Job gehabt. Als ihr dann auch noch ein potenzieller Arbeitgeber beim Vorstellungsgespräch zwischen die Beine greift, scheint sie endgültig ganz unten angekommen zu sein.

Doch dann...

...gerät Petrunija auf dem Heimweg in ein Ritual, das der Tradition nach den Männern vorbehalten ist. Das Kreuztauchen am Dreikönigstag, bei dem der Priester ein geweihtes Kreuz in einen Fluss wirft und der Mann, der es als erster wieder herausfischt, ein Jahr lang großes Glück haben wird.

Spontan springt auch Petrunija ins Wasser und schnappt sich tatsächlich als erste das Kreuz. Damit löst sie einen Skandal mit weitreichenden Folgen aus, der neben der Kirche auch die Polizei, die Medien und einen wütenden Männermob auf den Plan ruft.

 

 

 

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VULVA 3.0 - ZWISCHEN TABU UND TUNING

VULVA 3.0 - ZWISCHEN TABU UND TUNING 

Anschließend: Diskussion mit der Regisseurin Ulrike Zimmermann

 

Wann? Mittwoch 20.11. um 20.10 Uhr 

Wo? LEOKINO

 

Organisiert von der feministische FrauenLesbenVernetzung Tirol

Wir leben in hochsexualisierten Zeiten, in denen Presse, Werbung und Fernsehen jederzeit nackte Frauen mitsamt ihren Geschlechtsteilen zeigen. Doch der Umgang mit dem eigenen Körper ist für viele Frauen immer noch schambehaftet. Vielleicht tragen auch die wenig schmeichelhaften Bezeichnungen „Schamlippen” und „Schamhaare” dazu bei. In der Öffentlichkeit sehen wir eine retuschierte, entindividualisierte Anatomie, die die Attraktivitätsstandards der Pornoindustrie widerspiegelt.

Das Idealbild der glatten, brötchenförmigen Vulva mit gleichmäßigen Labien hat jedoch wenig Ähnlichkeit mit der tatsächlichen Gestalt des weiblichen Geschlechtsteils. Die daraus resultierende Unsicherheit vieler Frauen über den eigenen Körper hat die Intimchirurgie als lukratives Geschäftsmodell entdeckt, sie bietet normierte Scheiden, operativ erzeugt.

 

Mit ihrer umfangreichen und sachlichen Recherche zur Geschichte dieses Teils der weiblichen Anatomie im 21. Jahrhundert durchleuchten die Regisseurinnen sämtliche Aspekte des Themas, vom Aufklärungsunterricht bis zur Zensur, vom Retuschieren „unförmiger” Schamlippen in pornografischen Bildern bis zu der Arbeit von Aktivist*innen gegen Genitalverstümmelung – und feiern damit die Vielfalt weiblicher Körper.

 

Deutschland/Kanada 2014; 

Regie: Claudia Richarz & Ulrike Zimmermann;

Buch: Ulrike Zimmermann; Kamera: Claudia Richarz; Schnitt: Daniela Boch & Antje Lass; Musik: Roland Musolff; 

Mitwirkende: Laura Meritt, Angelika Beck, Claudia Gehrke, Ulrich Grolla, Mithu Sanyal u.a.; (DCP; Farbe; 79min).

 

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Leokino

 

INTERSEX SOLIDARITY FILMSCREENING & GESPRÄCHSRUNDE „No Box For Me“

WANN: DO 31. Oktober - 18.00 Uhr

WO:   ArchFem, Zollerstraße 7, Wilten, Innsbruck

 

In Kooperation mit VIMÖ Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich,

Courage - Die LGBTIQ-Beratungsstelle, ArchFem, BaGru Gender, Kultur und

Sozialer Wandel, Fachschaft Erziehungswissenschaft

 

Wir freuen uns in der Intersex Awaress & Solidarity Week den wunderbaren Film von Floriane Devigne zeigen zu dürfen!

Die Dokumentation zeigt auf behutsame und nachvollziehbare Art und Weise junge inter* Personen in der Schweiz und Frankreich, die sich auf ihrem persönlichen Weg des (Heraus)findens gegenseitig finden, als auch zu ihrer Sprache und schließlich zum Inter*-Aktivismus…

 

„No Box For Me – An Intersex Story“ von Floriane Devigne (Frankreich, 2018,

58 Minuten, französisch mit deutschen Untertiteln)

Trailer (mit englischen Untertiteln)

 

 

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BECOMING ME - Dokumentarfilm

WANN: DI 8. Oktober - 18.30 Uhr

WO: Leokino 2, Museumstraße 31, Innsbruck

 

BECOMING ME

Regie: Martine De Biasi

 

Marion, weiblich geboren in einem kleinen Dorf in Südtirol, wird zum Mann. Die Filmemacherin Martine De Biasi begleitet Marian, ihre erste große Liebe, über acht Jahre mit der Kamera auf (s)einem schwierigen Weg von der Frau zum Mann.

 

Tirolpremiere in Anwesenheit der Regisseurin im Rahmen der Kinovi[sie]on

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Out of the Box - Intersexualität

Der Begriff "Intersexualität" ist für dich immer noch ein großes Mysterium? Du hast 100 Fragen, weißt aber nicht wem du sie stellen kannst? Dann komm vorbei! 

 

 

 

Anlässlich des Intersex Awareness Day laden Dich die AMSA - Austrian Medical Students’ Association, VIMÖ - Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich und ArchFem zu einem gemeinsamen Abend ein, an welchem wir uns die Doku „The Son I Never Had: Growing Up Intersex“ von inter* Aktivist*in und Filmmacher*in Pidgeon Pagonis anschauen und anschließend uns mit Tobias Humer und Tinou Ponzer von VIMÖ austauschen können.

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Feminale #IntersexStories

Tag für Tag für Tag werden Babys geboren, welche dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeschrieben werden. Doch unter ihnen sind auch welche, deren Körper nicht eindeutig den Vorstellungen der männlichen oder weiblichen Geschlechtskategorien entsprechen.

Intergeschlechtliche Menschen werden in der zweigeschlechtlich normierten Gesellschaft tagtäglich unsichtbar gemacht.

 

Wir wollen in der feminale #IntersexStories am Tag der Menschenrechte Lebensrealitäten von intergeschlechtlichen Personen sichtbar machen. Alle Anwesenden sind eingeladen diesen feminaleAbend mitzugestalten. Gemeinsam können wir aus einer Sammlung von verschiedenen Filmen und Dokumentationen eine DVD aussuchen und diesen dann zusammen anschauen und uns darüber austauschen.

 

Hashtag #IntersexStories ist von inter* Aktivist_in Pidgeon Pagonis anlässlich des Intersex Awareness Days, welcher jährlich am 26. Oktober stattfindet, initiiert worden, um Erfahrungen und Geschichten von inter* Personen sichtbar machen zu können und zu teilen.

 

WANN: Sonntag, 10. Dezember 18:00 Uhr

WO: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

 

 

Feminale #TransWeek

Viele trans* und nicht-binäre Personen und Unterstützer_innen machen in der #TransWeek, auch Transgender Awareness Week genannt, auf die Lebensrealitäten und Erfahrungen von trans* und nicht-binären Personen aufmerksam. Die #TransWeek findet vor dem 20. November, dem Transgender Day of Remembrance, statt, an welchem Menschen in vielen Ländern jährlich auf trans*feindliche Gewalt aufmerksam machen und derer gedenken, welche durch diese Gewalt ihr Leben verloren haben.

 

 

Wir laden euch ein, diesen feminaleAbend gemeinsam zu gestalten. Gemeinsam können wir aus einer Sammlung von verschiedenen Filmen und Dokumentationen eine DVD aussuchen und diese zusammen anschauen und uns darüber austauschen.

 

WANN: Sonntag, 19. November 18:00 Uhr

 

WO: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

 

 

Feminale zum Intersex Awareness Day: Tintenfischalarm

Feminale zum Intersex Awareness Day
Filmplakat Tintenfischalarm

Tintenfischalarm ist ein österreichischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2006 von Elisabeth Scharang. Er behandelt das Thema Intersexualität und hatte bei der Berlinale 2006 Premiere.

 

Alex ist intersexuell. Ein Zwitter. Ein Mensch, der die penible Einteilung der Welt in männlich und weiblich durcheinander wirft.

Eines von zweitausend Babys kommt mit uneindeutigem Geschlecht auf die Welt. Bei Alex wurde diese Spielart der Natur im Alter von zwei Jahren auf Empfehlung der Ärzte chirurgisch korrigiert. Nach Amputation von Penis und Hoden und der Herstellung einer Scheidenplastik wächst Alex in einem kleinen Dorf zu einem Mädchen mit Kleidergröße XXL heran.

 

„Tintenfischalarm“ nennt Alex die stressigen Situationen, in denen sie als 14-Jährige die forschenden Hände der Jungen abzuwehren versuchte. Diese ersten sexuellen Erlebnisse waren mit der großen Angst verbunden, sie könnten ihr Anderssein enttarnen.

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Mutter. Mutter(durchgestrichen) Mütter?

Ein intermedialer Abend mit Lesung, Ausstellung und Installation im ArchFem.

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