Feminale

In den vergangenen Jahren präsentierte das ArchFem im Zuge des Formats „Feminale – Eine politische Frauenfilmreihe“ zahlreiche Filme, die sich kritisch mit verschiedenen weiblichen Lebenszusammenhängen und Diskriminierungs-Verhältnissen beschäftigen. Die Feminale-Reihen waren stets ein großer Erfolg und von zahlreichen Frauen besucht. Ziel der Filmveranstaltungsreihe ist grundsätzlich eine kritische Auseinandersetzung mit den Kategorien Geschlecht, Klasse, Ethnizität und Heteronormativität anhand der Präsentation von Filmen zu relevanten Themen sowie die Möglichkeit zu theoretischen Inputs und Diskussionen im Anschluss an den Film. 2014  wurde erstmals eine Open-Air-Feminale initiiert. Der mobile Austellungsgraten des Kunst- und Kulturprojekts „Die Kunst ein Ozeanschiff zu bauen“ wurde zum Publikumsraum, das Schaufenster des Vereins ARchfem zur Projektionsfläche.

Out of the Box - Intersexualität

Der Begriff "Intersexualität" ist für dich immer noch ein großes Mysterium? Du hast 100 Fragen, weißt aber nicht wem du sie stellen kannst? Dann komm vorbei! 

 

 

 

Anlässlich des Intersex Awareness Day laden Dich die AMSA - Austrian Medical Students’ Association, VIMÖ - Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich und ArchFem zu einem gemeinsamen Abend ein, an welchem wir uns die Doku „The Son I Never Had: Growing Up Intersex“ von inter* Aktivist*in und Filmmacher*in Pidgeon Pagonis anschauen und anschließend uns mit Tobias Humer und Tinou Ponzer von VIMÖ austauschen können.

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Feminale #IntersexStories

Tag für Tag für Tag werden Babys geboren, welche dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeschrieben werden. Doch unter ihnen sind auch welche, deren Körper nicht eindeutig den Vorstellungen der männlichen oder weiblichen Geschlechtskategorien entsprechen.

Intergeschlechtliche Menschen werden in der zweigeschlechtlich normierten Gesellschaft tagtäglich unsichtbar gemacht.

 

Wir wollen in der feminale #IntersexStories am Tag der Menschenrechte Lebensrealitäten von intergeschlechtlichen Personen sichtbar machen. Alle Anwesenden sind eingeladen diesen feminaleAbend mitzugestalten. Gemeinsam können wir aus einer Sammlung von verschiedenen Filmen und Dokumentationen eine DVD aussuchen und diesen dann zusammen anschauen und uns darüber austauschen.

 

Hashtag #IntersexStories ist von inter* Aktivist_in Pidgeon Pagonis anlässlich des Intersex Awareness Days, welcher jährlich am 26. Oktober stattfindet, initiiert worden, um Erfahrungen und Geschichten von inter* Personen sichtbar machen zu können und zu teilen.

 

WANN: Sonntag, 10. Dezember 18:00 Uhr

WO: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

 

 

Feminale #TransWeek

Viele trans* und nicht-binäre Personen und Unterstützer_innen machen in der #TransWeek, auch Transgender Awareness Week genannt, auf die Lebensrealitäten und Erfahrungen von trans* und nicht-binären Personen aufmerksam. Die #TransWeek findet vor dem 20. November, dem Transgender Day of Remembrance, statt, an welchem Menschen in vielen Ländern jährlich auf trans*feindliche Gewalt aufmerksam machen und derer gedenken, welche durch diese Gewalt ihr Leben verloren haben.

 

 

Wir laden euch ein, diesen feminaleAbend gemeinsam zu gestalten. Gemeinsam können wir aus einer Sammlung von verschiedenen Filmen und Dokumentationen eine DVD aussuchen und diese zusammen anschauen und uns darüber austauschen.

 

WANN: Sonntag, 19. November 18:00 Uhr

 

WO: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

 

 

Feminale zum Intersex Awareness Day: Tintenfischalarm

Feminale zum Intersex Awareness Day
Filmplakat Tintenfischalarm

Tintenfischalarm ist ein österreichischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2006 von Elisabeth Scharang. Er behandelt das Thema Intersexualität und hatte bei der Berlinale 2006 Premiere.

 

Alex ist intersexuell. Ein Zwitter. Ein Mensch, der die penible Einteilung der Welt in männlich und weiblich durcheinander wirft.

Eines von zweitausend Babys kommt mit uneindeutigem Geschlecht auf die Welt. Bei Alex wurde diese Spielart der Natur im Alter von zwei Jahren auf Empfehlung der Ärzte chirurgisch korrigiert. Nach Amputation von Penis und Hoden und der Herstellung einer Scheidenplastik wächst Alex in einem kleinen Dorf zu einem Mädchen mit Kleidergröße XXL heran.

 

„Tintenfischalarm“ nennt Alex die stressigen Situationen, in denen sie als 14-Jährige die forschenden Hände der Jungen abzuwehren versuchte. Diese ersten sexuellen Erlebnisse waren mit der großen Angst verbunden, sie könnten ihr Anderssein enttarnen.

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Mutter. Mutter(durchgestrichen) Mütter?

Ein intermedialer Abend mit Lesung, Ausstellung und Installation im ArchFem.

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