April Veranstaltungen

BUCHLESUNG Lann Hornscheidt: Zu Lieben. Lieben als politisches Handeln / Kapitalismus entlieben

Was hat Lieben mit politischem Aktivismus zu tun, ist Liebe nicht ein privates Konzept? Wie könnte Liebe politisch sein, jenseits von romantisierenden, paarnormativen und auf Sexualität reduzierten Vorstellungen - und welche Veränderungen könnte es bringen, würde Lieben politisch verstanden?

 

Lann Hornscheidt stellt das Buch 'Zu Lieben als politisches Handeln/Kapitalismus entlieben' vor und liest Ausschnitte aus dem Buch. Es gibt die Möglichkeit für eine Diskussion.

 

WANN: 4. April 2019, 19:30 - 21:30 Uhr
WO: AEP - Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft, Schöpfstr.19, Wilten, Innsbruck

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WORKSHOP Lann Hornscheidt: "Zu Lieben"

WANN: FR, 5. April 2019, 17 - 21 Uhr
WO: ArchFem, Zollerstraße 7, Innsbruck

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Wie kann ich eine liebevolle Haltung leben in Zeiten zunehmenden Leistungsdrucks, gesamtgesellschaftlicher Verunsicherung und Bedrohungsgefühlen? Was bedeutet zu lieben als ein politisches Handeln - wie fange ich das an und wie könnte es mein Sein verändern, wenn ich das Gefühl habe, dass herkömmliche Politiken immer wieder zu neuen Kämpfen, Verbitterungen und Ausschlüssen führen? Der Workshop soll Möglichkeiten aufzeigen und erlebbar machen zu lieben als politischen Aktivismus kennenzulernen und für das eigene Leben auszuprobieren.

 

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wer wir sind


ArchFem kommt von Arche...

 

Der Verein ArchFem - Interdisziplinärer Raum für feministische Intervention, setzt heute seinen Fokus auf feministische Bildungs- und Kulturarbeit, politischen Aktionen und Interventionen

 

Er ist 1993 aus dem Studiengang „Feministische Gesellschaftsanalyse und Kulturkritik“ am Institut für Erziehungswissenschaften an der Universität Innsbruck entstanden und hatte jahrelang zwei große Schwerpunkte: die Archivierung und Bearbeitung feministischer Bewegungsgeschichte, im speziellen von Westösterreich, und die Durchführung von Bildungs- und Kulturarbeit.

Durch Subventionsstreichungen durch das Land Tirol 2010 wurde das Archiv aufgelöst und nach Wien ins FrauenLesbenArchiv "Stichwort" gebracht. Bis heute besteht dennoch ein Plakat, Video- und Foto-Archiv, das immer wieder Fundament oder Ausgangspunkt für Veranstaltungen des Vereins oder für andere Kunst- und Kulturschaffende darstellt.

 

Der Verein bietet einen Raum, der interdisziplinäre Zugänge ermöglicht und eine Schnittstelle zwischen feministisch-theoretischer Reflexion und künstlerisch-gestalterischen Positionen ist. So wurden in den letzten Jahren einige Interventionen im öffentlichen Raum umgesetzt wie beispielsweise ein Denkmal gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sowie eine „Post-It“ Intervention zur Bedeutung von Feminismus heute. Weiters entspricht der Arbeitsweise des Vereins unterschiedliche Sparten an einem Veranstaltungsabend zu vereinen: so geht ein Impuls-Referat in eine szenische Lesung über, gefolgt von einer Performance. 

 

Das ArchFem ist seit 2011 neben fünf im künstlerisch-kulturellen Bereich tätigen Frauen Mitglied des Kunst-Kultur-Kollektivs. Gemeinsam wird der Raum in der Zollerstraße genutzt um Synergien, Austausch und Vernetzung entstehen zu lassen.