Untergangster des Abendlandes – Ideologie und Rezeption der rechtsextremen "Identitären"

Vortrag mit Diskussion über die Identitäre Bewegung in Österreich.

 

Judith Götz stellt am 26.6.2018 den Sammelband im ArchFem vor und freut sich auf begeisterte Mitdenker*innen und Diskussionen über Gegenstrategien und Handlungsweisen. 

 

Genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

 

 

Die rechtsextremen „Identitären“ gehören ohne Zweifel zu den wichtigsten Akteur*innen des außerparlamentarischen Rechtsextremismus in Österreich. Ihr „Erfolgsrezept“ liegt einerseits darin begründet, sich nach außen hin vom Nationalsozialismus abzugrenzen und so behördlicher Repression nach dem „Verbotsgesetz“ aus dem Weg zu gehen und andererseits gesellschaftlich anschlussfähige Konzepte eines modernisierten völkischen Nationalismus zu propagieren. Dabei bedienen sie sich eines Straßenaktivismus, der geschickt mit Social-Media-Tools inszeniert und verbreitet wird.

 

Bisherige Auseinandersetzungen mit diesem relativ jungen Phänomen übernahmen nicht selten unkritisch Selbstbezeichnungen der „Identitären“ als „weder links noch rechts“ oder „Neue Rechte“ und ließen dahinter stehende ideologische Denkmuster meist zu kurz kommen. (Quelle: Facebook)