BUCHLESUNG Lann Hornscheidt: Zu Lieben. Lieben als politisches Handeln / Kapitalismus entlieben

Was hat Lieben mit politischem Aktivismus zu tun, ist Liebe nicht ein privates Konzept? Wie könnte Liebe politisch sein, jenseits von romantisierenden, paarnormativen und auf Sexualität reduzierten Vorstellungen - und welche Veränderungen könnte es bringen, würde Lieben politisch verstanden?

 

Lann Hornscheidt stellt das Buch 'Zu Lieben als politisches Handeln/Kapitalismus entlieben' vor und liest Ausschnitte aus dem Buch. Es gibt die Möglichkeit für eine Diskussion.

 

WANN: 4. April 2019, 19:30 - 21:30 Uhr
WO: AEP - Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft, Schöpfstr.19, Wilten, Innsbruck

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Lann Hornscheidt wird nach Innsbruck kommen ;-)

14. März: Beginn Gemeinsam lesen, diskutieren, anknüpfen

4. April: Buchlesung

5. April: Workshop "Zu Lieben"

 

Lann arbeitet zu Sprache und Gewalt, Intersektionalität und respektvollem Kommunizieren unter Reflexion der eigenen weißen Privilegien. Lann gibt Vorträge und Workshops zu Lieben als politischem Handeln, diskriminierungskritischem Schreiben_Sprechen und Intersektionalität, schreibt Essays, Artikel und Bücher und plant Veranstaltungen. Lann versteht sich als exgendernd, Gender als Zuordnung und Norm verlassend. Nach 'Zu Lieben' erscheint im Frühjahr das Buch 'Exit Gender' (zusammen mit Lio Oppenländer geschrieben).

 

Homepage von Lann

„Zu Lieben“ bei w_orten & meer

 

Zum Buch

Dieser Doppelband besteht aus zwei Büchern in einem, die Lektüre kann von zwei Seiten an beginnen, eher politisch-aktivistisch oder analytisch. Beide Bücher zusammen zeigen: Zu Lieben als politisches Handeln ist jederzeit und für alle möglich – und ist eine wichtige aktuelle politische Veränderung zur Überwindung struktureller Gewaltlogiken.

 

Lieben als politisches Handeln

Was bedeutet es zu lieben? Inwiefern ist Lieben politisch? Dieses Buch zeigt auf: Lieben ist politisches Handeln!

Lann Hornscheidt entwirft in diesem neuen, ungewöhnlichen und inspirierenden Lebensratgeber einen konkreten Ansatz zu Lieben als politischem Handeln: Analytisch und essayistisch, literarisch und mit aktivierenden Übungen, diskriminierungskritisch und kapitalistische Logiken verlassend.

Was kann es konkret bedeuten, selbstliebend zu handeln, eigene Privilegierungen und Diskriminierungen wahrzunehmen und sich mit Welt respekt- und liebevoll zu verbinden? Das Buch entwirft anschaulich, anregend und aktivistisch ein konkretes Konzept von Lieben als politischem Handeln. Dazu werden postkolonial-feministische, intersektional-genderkritische, buddhistische, literarische und essayistische Perspektiven schreibend in Dialog gebracht.

 

Kapitalismus entlieben

Politisches Lieben ist das Gegenteil von kapitalistischen Logiken. Dies wird in dem zweiten Buch dieses Bandes diskutiert, anhand einer Analyse von Vorstellungen von Liebe als etwas Privates, Romantisiertes und Konsumierbares. Kritisch thematisiert werden Mutter- und Familienliebe, Vaterlandsliebe und nationale wie persönliche Grenzen, Paarliebe sowie Sexualität als Ausdruck von Liebe.

 

Eine Veranstaltung von ArchFem - Interdisziplinärer Raum für feministische Intervention mit AEP - Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft.